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mit Lipödem

weich-wellig-dellig
druckschmerzhaft
kühle Haut
blaue Flecken
glatt
schmerzfrei
gut durchblutet
homogene Farbe

ohne Lipödem

Lipödem

Das Lipödem ist eine fortschreitende Erkrankung, die ausschließlich nur Frauen betrifft.
Krankhaft veränderte Fettzellen nehmen dabei in ihrer Größe derart zu, dass der Lymphabfluss abgedrückt wird und es zu grotesken Erscheinungsformen kommen kann. Als Ursache liegt neben unbekannten Faktoren eine erbliche Komponente vor. Die erste Erscheinung tritt in Zusammenhang mit hormonellen Veränderungen auf, zum Beispiel nach der Pubertät oder in der Schwangerschaft.

Häufig gestellte Fragen zum Lipödem

Wie merke ich, dass ich ein Lipödem habe?

Die Diagnose „Lipödem“ wird leider oft erst sehr spät erkannt, weil diese Erkrankung noch immer sehr unbekannt ist. Dies bedeutet oft einen jahrelangen Leidensweg mit Schmerzen, körperlichen Verformungen und einhergehenden psychischen Problemen. Erst im Laufe der Zeit merkt die Patientin dann, dass etwas mit der Körperform nicht mehr stimmt. Zuerst nimmt das Volumen um die Hüften und den gesamten Oberschenkeln zu. Die Taille ist dabei nie betroffen, daher zeigt sich eine wespenartig eingeschnürte Form. Auch die Waden und Oberarme können betroffen sein. In Abgrenzung zu einem möglichen Lymphödem liegt hier immer eine Symmetrie vor. Neben sehr vielen weiteren Kriterien kann nur der erfahrene Facharzt die richtige Diagnose stellen.

Welche Therapie gegen das Lipödem gibt es?

Die beste therapeutische Option ist nur eine spezielle Form der Fettabsaugung. Mit der sogenannten WAL, der wasserstrahlassistierten Liposuktion, erreicht man die notwendige Schonung des Gewebes, insbesondere der Lymphgefäße. Mit dieser operativen Therapie kann im Stadium 1 sogar eine Heilung erzielt werden. Alle konservativen Therapien wie Lymphdrainage und Kompressionsbestrumpfung führen hingegen zu keiner nachhaltigen Verbesserung.

Was macht diese Methode so besonders und schonend?

Erstens ist sie zeitsparend, da die sonst aufwändige Infiltration, die man bei den herkömmlichen Methoden verwendet, wegfällt.
Zweitens zerstört sie keine wichtigen anatomischen Strukturen wie zum Beispiel Blutgefäße, Lymphgefäße oder das Bindegewebe. Dies wird durch den pulsierenden Wasserstrahl an der Kanülenspitze errreicht. Das krankhaften Fettzellen werden hierbei schonend aus ihrem Bindegewebsverbund ausgespült. Im Ergebnis erreichen wir eine schnellere Abschwellung und damit wird eine schnellere Rekonvaleszenz.

Wann kann ich nach einer solchen OP beschwerdefrei leben?

Die Beschwerdefreiheit hat kein seriöser Chirurg garantieren. Jedoch wird immer eine deutliche Erleichterung der Beschwerden mit einer einhergehenden Verbesserung der Lebensqualität erreicht. Nicht nur die Reduktion oder vollkommene Schmerzfreiheit steht im Vordergrund, sondern ebenso die neue Bewegungsfreiheit durch die enorme Gewichtsreduktion. Die ästhetische Verbesserung der körperlichen Erscheinung überwindet fast immer die einhergehenden psychischen Beeinträchtigungen dieser Krankheit. Erste Erfolge stellen sich meistens schon direkt nach der Operation ein. Eine vollständige Abheilung erfolgt in der Regel innerhalb von 4 bis 8 Wochen.

Worauf sollte ich als Patientin bei meiner Arztwahl achten?

In erster Linie müssen Sie als Patientin ernstgenommen werden! Dafür bedarf es Zeit in den Beratungsgesprächen und natürlich einem ausgewiesenen Erfahrungsschatz des Chirurgen Ihres Vertrauens. Achten Sie auf einen chirurgischen Facharzttitel und fragen Sie nach der konkreten Erfahrung mit der WAL (wasserstrahl-assistierte Liposuktion). Diese sollte mehrmals wöchentlich bei Lipödembehandlungen angewendet werden.

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