Wie funktioniert die WAL?

Bei der WAL wird die sanfte Kraft des Wassers durch einen pulsierenden Wasserstrahl genutzt, um Fettzellen schonend aus ihrem Bindegewebsverbund herauszulösen. Die stumpfe Spitze der feinen Absaugkanüle besitzt ein Doppellumen, welches den gleichzeitigen Vorgang von Herauslösen und Absaugung der Fettzellen ermöglicht.

Vorteile der WAL

Gewebeschonung

Durch den pulsierenden Wasserstrahl bahnt sich die Kanüle sanft ihren Weg, ohne andere Strukturen zu verletzen (Lymphbahnen, Blutgefäße, Nerven und Bindegewebe)

Geringe Kraftaufwendung

Dadurch weniger Schmerzen, Schwellung und Hämatome. Insgesamt führt das zu einer schnelleren Rekonvaleszenz

Zeitersparnis

Bei der WAL ist keine unbequeme Infiltration von großen Flüssigkeitsmengen und langen Einwirkzeiten nötig, wie bei der Tumeszenzmethode (tumescere= aufschwemmen)

Vorhersehbare Ergebnisse

Wegen der nicht nötigen Aufschwemmung kann der Chirurg auch schon während der Operation jederzeit die Kanülenspitze ertasten und deren Bewegungen kontrollieren. Damit ist eine präzise Feinmodellierung möglich

Geringere Belastung

Durch den gleichzeitigen Vorgang von Spülung und Saugung hat Ihr Körpergewebe nur kurzzeitig Kontakt mit der Spüllösung und deren Medikamentenzusätzen (Adrenalin und Xylocain).

Absolute Sterilität

Die verwendeten Schläuche sind Einmalmaterialien.

Die Methode der Wahl bei Lipödemoperationen

Durch deren Sicherheit können große Fettmengen entnommen werden.

Dr. Frank Labschies, Dr. Birgit Jungehülsing, Dr. Johanna Steiner, Dr. Oliver Döbler

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